Backlust mit den ersten Franzosen: Marillen-Topfen-Torte

 Bloss nicht zu viel Teig rundum, der stört nur den cremig-saftigen Genuss!

Gestern hatte ich einen meiner sehr seltenen Backlust-Anfälle. Nein, kein Rhabarberkuchen! Rhabarber gibt es einmal im Jahr, H zuliebe, und dann ist wieder Schluss. Eier, Topfen und vollreife, französische Marillen habe ich vom Pfingsturlaub am See wieder nach Hause gebracht, die mussten weg.


Französische Marillen: ich frage mich jedes Jahr wieder, warum es dieses Phänomen gibt: im Gegensatz zu Erdbeeren oder Kirschen sind die allerersten  Marillen des Jahres fast immer die besten. Französische, da können nicht mal die hochgelobten Wachauer Marillen mit. Ich gebe zu: ich schau nicht auf den Preis. Wenn mein Dealer sagt: Eline, deine Franzosen sind da, dann kaufe ich. Und ich habe es noch nie bereut. Auch dieses Jahr: ein halbes Kilo verschlangen wir, safttriefend und schmatzend, am See, die andere Hälfte endete als saftig-fruchtiger Belag auf dieser gebackenen Topfentorte.

 Das Rezept findet ihr hier im Küchentanz

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